Gesundheit

Die medizinische Versorgung im Lande ist mit Europa nicht zu vergleichen und ist vielfach technisch problematisch. Oft fehlen auch europäisch ausgebildete, Englisch und Französisch sprechende Ärzte. Ein ausreichender, dort gültiger Krankenversicherungsschutz und eine zuverlässige Reiserückholversicherung sind dringend empfohlen. Eine Reiseapotheke sollte mitgenommen und unterwegs den Temperaturen entsprechend durchgängig geschützt werden.

Impfnachweise sind nur für Einreisende aus Gelbfiebergebieten vorgeschrieben (inkl. Transit). Touristen aus Europa sollten aber zu ihrem eigenen Schutz mit den üblichen Impfungen z.B. gegen Tetanus, Diphtherie, Hepatitis A und B vorsorgen (evtl. auffrischen). AIDS ist ein großes Problem im südlichen Afrika, dementsprechend vorsichtig sollte man sich verhalten.

Mosambik ist ein malariagefährdetes Gebiet. Wer dorthin reist, sollte vorher medizinischen Rat einholen und sich evtl. um eine medizinische Prophylaxe kümmern. In der Dämmerung schützt man sich am besten mit langer Kleidung und Moskitospray.

Nicht unterschätzen sollte man die Gefahr von Zeckenbissen, die Zeckenfieber auslösen können. Zecken treten überall auf. Zur Abwehr empfiehlt sich ebenfalls ein Insektenspray für die Haut.

Bilharziose ist ein Erreger, der in Flüssen und Seen im Nordosten des Landes vorkommt und durch die Haut eindringt. Sie sollten hier nur in sicheren Gewässern baden oder sicheres Trinkwasser unabgekocht trinken.

Unterschätzen Sie nicht die Sonnenstrahlung. Ein Kopfschutz und Sonnencreme mit einem hohen Schutzfaktor sind Pflicht.

Bitte erkundigen Sie sich vor Reiseantritt nochmals genau über mögliche Infektionskrankheiten bei Ihrem Arzt oder Tropeninstitut.

Mosambik entdecken. erleben. verlieben.