Die Höhepunkte Südafrikas
Südafrika ist ein facettenreiches Reiseland und ist gespickt mit unzähligen touristischen Höhepunkten. Diese Auswahl gibt einen Überblick über die beliebtesten Ziele des Landes. Wir beraten Sie gerne bei der individuellen Zusammenstellung Ihrer Tour.
Kapstadt und Kaphalbinsel »
Weingebiete »
Walküste und Overberg »
Kleine Karoo & Karoo Halbwüste »
Garden Route »
Tsitsikamma Nationalpark und Addo Elephant Park »
Sunshine Coast und Amatola Mountains »
Wild Coast »
Durban und Umgebung »
Lesotho »
Drakensberge und Golden Gate Nationalpark »
Hluhluwe und iSimangaliso »
Eswatini »
Krügerpark und Panorama Route »
Johannesburg, Pretoria und Soweto »
Limpopo Provinz »
Pilanesberg und Madikwe »
Northern Cape »
Cederberge und West Coast »
Kapstadt und Kaphalbinsel
Kapstadt, die „Mother City“ und älteste Stadt Südafrikas, ist für die meisten Reisenden der Start- oder Endpunkt, um die Regenbogennation zu erkunden. Kapstadt zählt zu Recht zu den schönsten Städten der Welt und bietet viele historische Gebäude, erstklassige Restaurants, unzählige Einkaufsmöglichkeiten, tolle Strände, vielseitige Landschaften und abwechslungsreiche Aktivitäten.
Tafelberg
Der Tafelberg ist Hauptattraktion und Wahrzeichen zugleich. Mit einer Seilbahn oder auf verschiedenen Wanderwegen geht es bis auf rund 1000m nach oben, von wo man sich bei einer atemberaubenden Aussicht den besten Überblick über die Stadt verschaffen kann. Die letzte Seilbahn fährt erst nach Sonnenuntergang hinab, weshalb sich der Tafelberg hervorragend zu einem unvergesslichen Sundowner eignet. Wegen schlechter Witterung kann der Berg aber gesperrt werden, auch kurzfristig. Besucher sollten daher die erstbeste Gelegenheit nutzen und nicht bis zum letzten Aufenthaltstag warten.
V&A Waterfront
An der Victoria & Alfred Waterfront schlägt das touristische Herz der Stadt. Unzählige Geschäfte und Restaurants laden zum Bummeln und Verweilen ein. Vor hier aus startet auch die Fähre nach Robben Island, der ehemaligen Gefängnisinsel zu Zeiten der Apartheid. Das Hochsicherheitslager, in dem auch Nelson Mandela viele Jahre seines Lebens verbringen musste, ist heute ein Museum. Ehemalige Gefangene bringen den Besuchern die Geschichte im Kampf um Freiheit und Unabhängigkeit nah. Ebenfalls an der Waterfront befindet sich das Zeitz MOCAA, das Museum Of Comtemporary Art Africa. Es ist das einzige Museum des gesamten Kontinents, dass sich ausschließlich zeitgenössischer afrikanischer Kunst widmet.
Zentrum
Auch ein Spaziergang durch das Zentrum von Kapstadt lohnt sich. Sehenswürdigkeiten wie der Flohmarkt auf dem Green Market Square, die Cityhall und der Company’s Garden sind bequem zu Fuß von der Waterfront erreichbar. Rund um den Company’s Garden befinden sich auch die meisten Museen. Entlang der Bree Street und Kloof Street finden sich die besten Restaurants der Innenstadt, während in der Long Street das Nachtleben pulsiert. Das bunte Bo-Kaap-Viertel ist ein beliebtes Fotomotiv. Szenegänger schwören auf das trendige De Waterkant Viertel.
Foodmärkte
Gutes Essen hat einen hohen Stellenwert für die Capetonians. Kapstadts vielseitige Foodmärkte sind daher eine gute Gelegenheit, sich unter die Locals zu mischen. Die beiden berühmtesten Märkte sind der Oranjezicht City Farm Market an der Waterfront und der Neighbourgoods Market in Woodstock. Weitere Märkte gibt es unter anderem in Sea Point, Hout Bay und Noordhoek.
Strände
Für Sonnenhungrige bietet Kapstadt eine Vielzahl von Stränden. Die berühmtesten Atlantikstrände findet man bei Clifton, Camps Bay sowie in den Vororten Bloubergstrand, Llandudno, Hout Bay und Noordhoek. Allerdings sorgt die kalte Atlantikströmung nicht bei jedermann für großes Badevergnügen. Etwas wärmer ist das Wasser des Indischen Ozeans in der False Bay. Schöne Strände gibt es in Gordons Bay, Strand, Muizenberg, St. James, Fishhoek und Simons Town. Bei letzterer liegt auch der durch seine Pinguinkolonie berühmt gewordene Boulders Beach. Hier können Sie die Brillenpinguine auf durch die Dünen gebauten Stegen beobachten und an einem Abschnitt sogar mit ihnen um die Wette schwimmen.
Kaphalbinsel
Unbedingt besuchen sollte man auch das Cape of Good Hope Nature Reserve südlich von Kapstadt mit Cape Point und dem Kap der Guten Hoffnung. Neben dem südwestlichsten Punkt Afrikas wartet die Kaphalbinsel hier mit einer interessanten Tier- und Pflanzenwelt auf. Verschiedene Wanderwege führen durch das Reservat. Weitere Höhepunkte sind der Chapmans Peak Drive (eine der schönsten Küstenstraßen der Welt, die Noordhoek und Hout Bay miteinander verbindet), das alte Weingebiet von Constantia (hier liegen die ältesten Weingüter am Kap) und der Kirstenbosch National Botanical Garden (einer der schönsten botanischen Gärten der Welt). Mindestens drei Tage sollte man sich für die „Mother City“ Zeit nehmen, aber auch in zwei Wochen werden Kapstadt und seine Umgebung nie langweilig.
Weingebiete
Nur etwa 50 km von Kapstadt entfernt liegen die wohl bekanntesten südafrikanischen Weingebiete von Stellenbosch, Paarl und Franschhoek. Während Paarl eher nur für Weinkenner interessant ist, bieten Franschhoek und gerade Stellenbosch auch den nicht ganz so Weininteressierten eine Menge Sehenswürdigkeiten und landschaftliche Highlights für Aktive.
Stellenbosch
Stellenbosch ist die zweitälteste Stadt Südafrikas und das Zentrumder südafrikanischen Weinproduktion. Viele Häuser der ersten Siedler im kapholländischen Baustil sind noch erhalten, die meistendavon findet man entlang der Dorp Street. Einige Gebäude wurdenzu einem Museum zusammengefasst, in dem sich Möbel undAlltagsgegenstände der ersten Siedler finden. Das Village Museumetwa umfasst vier Häuser aus der Zeit von etwa 1700 bis 1850.Die Häuser repräsentieren jeweils den Stil einer Epoche und sindauch entsprechend eingerichtet. Ebenfalls im historischen Zentrumgelegen ist die Moederkerk, eine im neogotischen Stil errichteteKirche. Doch dank des Tourismus und der ansässigen Universitätist Stellenbosch ein sehr lebendiger Ort. Im Stadtkern finden sichauch viele Kunstgalerien und kleine Boutiquen, die nicht nur dieüblichen Souvenirs verkaufen. Viele Cafés und Restaurants ladenzum Verweilen ein. Selbstverständlich finden sich hier auch vieleWeinhandlungen, die die edlen Tropfen der Region verkaufen.
Franschhoek
Franschhoek, das „Franzoseneck“, wurde 1688 von Hugenottengegründet. Die französischen Einwanderer förderten vor allem dieLandwirtschaft und den Weinanbau. Das unübersehbare HuguenotMonument erinnert an die Stadtväter, die in ihrer Heimat Frankreichwegen ihres protestantischen Glaubens verfolgt wurden. Das Leben inFranschhoek spielt sich entlang der Hauptstraße R45 ab. Hier findenSie die historische Kirche und das Huguenot Monument sowie vieleRestaurants, Cafés, Boutiquen und Shops. Insgesamt geht es hier aberwesentlich beschaulicher zu als im deutlich lebendigeren Stellenbosch.Die meisten Weingüter liegen außerhalb der Stadt ebenfalls entlangder R45 bzw. sind von der R45 aus erreichbar. Mittlerweile hat sichFranschhoek seine Stellung als „Restaurant-Hauptstadt“ des Landeszurückerobert, nirgendwo sonst gibt es so viele Spitzenrestaurants proEinwohner.
Paarl
Die Nummer drei in den Weingebieten des Western Capes bieteteinige interessante Weingüter (z.B. mit Nederburg den größtenProduzenten des Landes) sowie Sehenswürdigkeiten (z.B. dasfuturistisch anmutende Taal Monument und das Afrikaans Museum- beide erinnern an das Leben der ersten weißen Siedler). Paarlliegt in einem Tal zwischen den Hottentots Bergen und dem PaarlMountain Nature Reserve. Von weiten sieht man dort einen riesigenim Sonnenlicht wie Perlen glänzenden Felsen, den Paarl Mountain(übersetzt „Perlenberg“), der einen hervorragenden Aussichtspunktgibt. Mit über 100000 Einwohnern ist Paarl recht groß und hat keinenso gemütlichen Ortskern wie Stellenbosch oder Franschhoek. Dennochgibt es einige schöne Jakaranda-Alleen im Zentrum, die im Oktoberund November zur Jakarandablüte in prächtigem Lila erstrahlen.Neben Wein wird heute in der Region hauptsächlich Obst angebaut.
Weitere Weingebiete
Weitere spannende und aufstrebende Weingebiete gibt es in der Coastal Region zwischen Hermanus und Botrivier, in den Swartbergen bei Riebeek-Kasteel, in Tulbagh und in der Kleinen Karoo zwischen Robertson und Montagu (s. unten).
Walküste und Overberg
In den Monaten Juni bis November hat man an der gesamten Küste Südafrikas selbst von Land aus gute Walbeobachtungsmöglichkeiten. Im Bereich von Hermanus (etwa 100km östlich von Kapstadt) bis zum De Hoop Nationalpark tummeln sich besonders viele Wale ganz nah an der Küste. Daher wird dieser Abschnitt auch gerne als Walküste bezeichnet.
Hermanus
Hermanus ist ein sehr touristischer Ort und bietet unzählige Hotels, Gästehäuser, Restaurants, Cafés und Shops. In der Walsaison platzt die Stadt aus allen Nähten. Trotz des ganzen Trubels sind die Walsichtungten von den unzähligen Cliffs der Steilküste atemberaubend. Nirgendwo sonst in Südafrika kommen die imposanten Meeressäuger so nah an die Küste. Hermanus bietet aber noch viel mehr, sodass sich ein Besuch auch außerhalb der Walsaison durchaus lohnt. Das Hemel-En-Aarde Valley ist das aufstrebendste Weingebiet des Landes. Das Fernkloof Nature Reserve bietet schöne Wanderungen durch die Fynbos-Vegetation mit grandiosem Meerblick. Der Grotto Beach ist einer der schönsten Strände der Region.
Arniston
Deutlich ruhiger geht es im kleinen Küstenort Arniston zu, der zu den optischen Höhepunkten der Umgebung zählt und mit dem traditionellen Fischerdorf Kassiesbaai und der Waenhuiskrans-Höhle zwei einmalige Attraktionen bietet. Die weißen Sandstrände sind endlos und Walbeobachtungen (saisonal) von den Dünen wunderbar möglich. Höhepunkte der Gegend sind die De Hoop und De Mond Naturreservate.
Cape Agulhas
Cape Agulhas ist der südlichste Punkt Afrikas. Gute Fotomotive bieten der markante Leuchtturm und die Steintafel, dass hier Atlantischer und Indischer Ozean aufeinander treffen. Wer in der Gegend unterwegs ist, kann den Abstecher wagen, von der N2 aus muss man sich schon gut überlegen, ob man einen Umweg von 200 km fahren möchte. Dafür ist es hier deutlich menschenleerer als am Kap der Guten Hoffnung auf der Kaphalbinsel. Der Strand des nahegelegenen Örtchens Struisbaai bietet karibisches Flair.
Overberg
Aber auch das Hinterland der Walküste, der Overberg-Distrikt, ist interessant. Wer etwas Zeit hat, sollte anstatt der N2 zwischen Swellendam und Somerset West ruhig mal die hiesigen Regionalstraßen nutzen. Zu entdecken gibt es endlose Farmen, aufstrebende Weingüter, gemütliche kleine Orte wie Greyton und Elim, historische Stätten bei Genadendal, einsame Naturschutzgebiete und mächtige Bergketten.
Kleine Karoo und Karoo Halbwüste
Viel spannender als auf der N2 an der Küste entlang zu fahren ist die Strecke über die berühmte Route 62, der alten Verbindungsstraße zwischen Kapstadt und Port Elizabeth, die einen Hauch Wild-West-Stimmung versprüht. Die Namensverwandtschaft mit der amerikanischen Route 66 ist also nicht ganz zufällig. Der schönste Teil der Route 62 liegt zwischen Montagu und Oudtshoorn. Die Strecke ist gut ausgebaut und eigentlich immer leer. Viel schneller kommt man auf der viel befahrenen N2 auch nicht voran, die Route 62 ist aber bedeutend schöner.
Robertson und Montagu
Die Orte Robertson und Montagu gelten als Übergang zwischen den klassischen Weingebieten und der Kleinen Karoo Halbwüste. Robertson hat einige spannende Weingüter und Restaurants zu bieten. Montagu ist landschaftlich wunderschön und bietet tolle Wandermöglichkeiten.
Oudtshoorn
Oudtshoorn ist die „Straußenhauptstadt“ Südafrikas und das Juwel der Kleinen Karoo Halbwüste. Hier im trockenen Landesinneren gibt es viele Straußenfarmen und seit neuestem auch einige interessante Weingüter. Sehenswert sind auf jeden Fall die Cango Caves, eine riesige Tropfsteinhöhlenlandschaft. Oudtshoorn selbst bietet eine Menge Restaurants und Shops.
Karoo Nationalpark
Der Karoo Nationalpark liegt bei Beaufort West. In dieser einmaligen Landschaft leben Antilopen, Bergzebras, Nashörner und an die 200 verschiedene Vogelarten.
Graaff-Reinet
Graaff-Reinet ist das Herz der Karoo. Die viertälteste Stadt Südafrikas ist ein lebendiges Museum und architektonisch mehr als interessant. Über 200 Gebäude stehen unter Denkmalschutz. Berühmt ist auch das Valley Of Desolation im naheliegenden Camdeboo Nature Reserve mit seinen bizarren Gesteinsformationen – ein Paradies für Wanderer.
Cradock
Der Mountain Zebra Nationalpark bei Cradock gehört zu den landschaftlich schönsten Parks der Region und beheimatet neben den seltenen Kap-Bergzebras auch Löwen, Büffel sowie diverse Antilopen-Arten. Cradock selber ist ein gemütlicher kleiner Ort, in dem die Zeit stehengeblieben ist.
Garden Route
Die Garden Route ist sicherlich eine der bekanntesten Attraktionen Südafrikas. Die Natur diesem Gebiet deutlich ihren Stempel aufgedrückt. Die für diese Region typische Fynbos-Vegetation wechselt sich ab mit ursprünglichen Wäldern, wunderschönen Küstenabschnitten, vielfältigen Fluss- und Seenlandschaften sowie mächtigen Bergketten im Hinterland. Der schönste Teil der Garden Route liegt zwischen Wilderness und dem Tsitsikamma Nationalpark.
Wilderness
Wilderness ist eine verträumter kleiner Ort zwischen den imposanten Outeniqua Mountains und dem endlosen Indischen Ozean. Selbst im Hochsommer ist es hier ungewöhnlich grün und selten wirklich heiss. Die Strände sind endlos und meist menschenleer. Der gleichnamige Nationalpark lädt zum Wandern ein. Flora und Fauna sind einmalig. Kurz: der ideale Ort zum Entspannen und Verweilen.
Sedgefield
Das kleine Segdefield ist für Touristen aus Übersee die große Unbekannte an der Garden Route. Hier machen eher die Südafrikaner Ferien. Samstags morgens findet der große Wild Oats Farmers Market statt, auf dem viele lokale Produkte der umliegenden Farmen und Galerien verkauft werden. Die Strände sind einmalig. Das Hinterland besticht durch große Seenlandschaften und dichte Wälder.
Knysna
Knysna mit seiner berühmten Lagune ist das Zentrum der Garden Route. Der lebendige Ort lädt ein mit vielen Restaurants, Cafes, Boutiquen und Shops. An der Waterfront starten Bootstouren auf die Lagune und zum Featherbed Nature Reserve, in der Walsaison auch auf das offene Meer. Knysna ist das „Oyster Capital“ Südafrikas, berühmt für seine guten Austern. Die nahegelegene Buffalo Bay ist ideal für einen Strandtag. Die dichten Wälder des Hinterlandes laden zum Wandern ein.
Plettenberg Bay
Plettenberg Bay ist einer der wohlhabensten Orte des Landes. Viele reiche Johannesburger haben hier Ihre Ferienvillen an den Strand gebaut. An der Mündung des Keurbooms River gibt es tolle Bademöglichkeiten. Der Fluss bietet ebenfalls gute Freizeitmöglichkeiten wie Angeln, Kanutouren und mehr. Auf einer Landzunge befindet sich das pittoreske Robberg Nature Reserve.
The Crags
Bei The Crags finden sich einige durchaus interessante Tierschutzrefugien. Im Monkeyland kann man mit verschiedenen frei umherlaufenden Primaten durch den Urwald spazieren. Birds Of Eden ist die größte Freiflugvoliere der südlichen Hemisphäre. Tenikwa und Jukani sind Aufzuchtstationen für Raubkatzen. Diese Refugien haben eine strikte „Don’t touch“ Politik.
Tsitsikamma Nationalpark und Addo Elephant Park
Der Tsitsikamma Nationalpark markiert das Ende der Garden Route und den Beginn der ursprünglicheren Provinz Eastern Cape, welche sich über den Addo Elephant Park bis zur Wild Coast erstreckt. Während sich im südwestlichen Teil des Eastern Capes die Infrastruktur in den letzten Jahren verbessert hat, sind die Straßenverhältnisse und Unterkünfte im nordöstlichen Teil deutlich rudimentärer.
Natures Valley
Im westlichen Teil des Tsitsikamma Nationalparks, dem Nature’s Valley, gibt es viele ausgezeichnete Wanderwege entlang der einsamen Strände und durch die ursprünglichen Wälder. Um die Schönheit dieser Umgebung am besten genießen zu können, sollte man die N2 verlassen und auf der alten R102 durch das Tal fahren. Das Natures Valley gehört zu den Höhepunkten der Region und selbst in der Hochsaison selten überlaufen. Es gibt einige tolle Wanderwege zu einmaligen Aussichtspunkten.
Storms River
Viel touristischer geht es im östlichen Teil des Nationalparks zu. Im Storms River Restcamp gibt es ebenfalls viele Wanderwege. Die Suspension Bridge, eine große Hängebrücke über den Storms River, ist ein beliebtes Fotomotiv. Auf dem Fluss können Boots- und Kayaktouren in die ursprünglichen Wälder gebucht werden. Der Tsitsikamma Nationalpark ist der größte zusammenhängende Urwald Südafrikas. Hier stehen einige der sogenannten Big Trees, über 800 Jahre alte und über 40m hohe Yellowwood-Bäume.
Addo Elephant Park
Der Addo Elephant Park ist der westlichste der staatlichen Nationalparks, der die „Big Five“ beheimatet, also Löwen, Elefanten, Büffel, Nashörner und Leoparde. Die Raubkatzen kommen allerdings nur in recht geringer Zahl vor. Das gesamte Eastern Cape ist Malaria frei, was gerade für Familien mit Kindern besonders interessant ist. Mittlerweile erstreckt sich der Park bis zur Küste, was ihn zum einzigen „Big Seven“ Nationalpark Südafrikas macht, in dem man auch Wale (saisonal) und Weiße Haie sichten kann. Da der Addo ein staatlicher Park ist, können insbesondere zu den Ferienzeiten eine Menge Tagesbesucher unterwegs sein.
Private Wildreservate
Östlich vom Addo Elephant Park liegen einige private Wildreservate, die überwiegend auch die Big Five beheimaten und größere Chancen bieten auch Raubkatzen zu entdecken. Die Übernachtungspreise sind deutlich teurer, dafür hat man ein exklusiveres Buscherlebnis als im staatlichen und oft überlaufenen Addo Elephant Park. Einige der privaten Reservate bieten aber auch in geringem Umfang Safaris für Tagesbesucher an. Während die privaten Reservate im Landesinneren eher aus trockenen Berg- und Savannengebieten bestehen, locken die Reservate in Ozeannähe mit üppigen grünen Buschlandschaften, durchzogen von mächtigen Flüssen auf dem Weg ins Meer.
Sunshine Coast und Amatola Mountains
Die Sunshine Coast zwischen St. Francis Bay im Westen und Port Alfred im Osten zählt zu der Region mit den meisten Sonnenstunden in Südafrika und ist ein beliebtes Feriengebiet der Südafrikaner. Die im internationalen Tourismus recht unbekannte Region der Amatola Mountains im Landesinneren ist ein Paradies für Outdoor-Aktivisten.
Jeffreys Bay und St. Francis Bay
Jeffreys Bay ist der Surfer-Hotspot an der Sunshine Coast und lebt von seinen wunderschönen Stränden. Im nahegelegenen Kabeljous Nature Reserve gibt es verschiedene Wanderwege durch die vielseitige Küsten- und Buschlandschaft. St. Francis Bay ist der vielleicht schönste Ferienort an der Sunshine Coast. Die fast durchweg reetgedeckten Hausdächer und die an den Mittelmeerraum angelehnte Architektur des Hafenviertels lassen hier für einen Moment vergessen, in welchem Land man sich befindet. Die weißsandigen Strände lädt zum Baden und zu vielfältigen Wassersportaktivitäten ein. Im Cape St. Francis Nature Reserve können Sie herrlich durch die Fynbosvegetation wandern.
Port Elizabeth
Port Elizabeth (neuer Name Gqeberha) ist die fünftgrößte Stadt Südafrikas und schwankt zwischen geschäftiger Industriestadt und sonnigem Ferienparadies. PE, wie die Einheimischen Ihre Stadt nennen, hat einige gute Shoppingmöglichkeiten und schöne Stadtstrände entlang der Algoa Bay. Die Innenstadt hat leider ihre besten Tage lange hinter sich gelassen.
Port Alfred
Port Alfred liegt an der Mündung des Kowie River, der das ehemalige Fischerdorf in zwei Hälften teilt. Port Alfred ist ein beliebter Ferienort der Südafrikaner geworden. Seine kilometerlangen, breiten und feinsandigen Stränden laden zu ausgedehnten Spaziergängen ein. Wassersportfans können hier Tauchen, Schwimmen, Wasserskifahren und natürlich auch Surfen. Entlang der historischen Wharf Street gibt es sogar etwas Nachtleben.
Hogsback
Hogsback in den Amatola Mountains ist immer noch ein absoluter Geheimtipp. Die Bergwelt und die ursprünglichen Wälder sind atemberaubend. Wanderwege führen zu diversen Wasserfällen, auch Mountainbiker kommen voll auf ihre Kosten. Der Ort bietet einige esoterische Skurrilitäten wie einen Eco Shrine, ein 11-Kreis-Labyrinth und die berühmte Badewanne mit Aussicht.
East London
East London markiert den Endpunkt der touristisch gut erschlossenen Sunshine Coast. Die Hafenstadt am Buffalo River hat einen interessanten alten Stadtkern und einige schöne Stadtstrände. Das nahe gelegene Chintsa, das Tor zur Wild Coast, bietet Strandleben pur.
Wild Coast
An der „wilden Küste“ zwischen East London und Durban erlebt man ein ursprüngliches Südafrika. Deshalb zählt die Wild Coast zu den sowohl spannendsten als auch herausfordernsten Höhepunkten des Landes. Die Infrastruktur ist nicht vergleichbar mit dem Rest des Landes. Es gibt nur wenige und in der Regel recht einfache Unterkünfte und die Küste ist meist nur über Stichstraßen erreichbar. Die beiden verkehrstechnischen Hauptschlagadern der Wild Coast, die N2 und die R61, sind zwar geteert, Schlaglöcher kommen aber vermehrt vor. Beide Straßen winden sich über viele Hügel und durch viele Dörfer. Man sollte für diese Strecke deutlich mehr Zeit einplanen, als bei Überlandfahrten in anderen Gebieten Südafrikas.
Qunu
Typisch für die Region sind die vielen grünen Hügel mit den typischen Rondawels, den bunten Rundhütten der lokalen Xhosa-Bevölkerung, zu der auch Nelson Madela gehörte. In Mvezo kann man unter anderem die Ruinen seines Geburtshauses besichtigen. In Qunu, dem Ort seiner Kindheit, stehen seine Taufkirche, die Ruinen seiner High School sowie das neu erbaute Nelson Mandela Youth & Heritage Center. Hier liegt auch sein Grab auf dem familieneigenen Grundstück.
Coffee Bay
Coffee Bay ist einer der schönsten Orte an der Küste, etwa 80km von der N2 entfernt über eine geteerte Straße zu erreichen. Die Bucht liegt gut geschützt, sodass selbst bei stärkerem Seegang ein Baden problemlos möglich ist (Vorsicht: keine Hainetze). Ganz in der Nähe liegt die Natursteinbrücke „Hole In The Wall“, eine Attraktion in der Region, zu der man auch von Coffee Bay aus wandern kann. Mit dem Auto muss man eine 20km lange Fahrt über eine unbefestigte Straße in Kauf nehmen, die aber mit einem SUV bewältigt werden kann.
Port St. Johns
Port St. Johns liegt an der Mündung des mächtigen Mzimvubu River. Es gibt drei wunderschöne Strände, umgeben von immergrünen Regenwäldern. Nördlich von Port St. Johns über Lusikisiki in Richtung Mbotyi erreichen Sie auf unbefestigten Straßen die Angel Falls und Magwa Falls, letztere fallen immerhin 140 m in die Tiefe. Beim Second Beach zweigt die Straße zum Silaka Nature Reserve ab. Das Reservat erstreckt sich über insgesamt 400 ha und bietet Wanderern herrliche einheimische Küstenwälder entlang eines dramatischen Küstenabschnitts.
Durban und Umgebung
An der Provinzgrenze zwischen dem Eastern Cape sowie dem KwaZulu-Natal endet die ursprüngliche Wild Coast und die gut ausgebaute South Coast beginnt. Diese zieht sich bis nach Durban und geht dort in die North Coast oder Dolphin Coast über. Auch im Hinterland gibt es spannende Landschaften zu entdecken.
South Coast
Zwischen Port Edward und Amanzimtoti reiht sich ein kleiner Küstenferienort an den anderen. Unzählige Strände und Golfplätze sorgen für unbeschwerte Ferienerlebnisse der Südafrikaner. Bei Margate liegt im gleichnamigen Naturreservat die Oribi Gorge, eine spektakuläre Schlucht am Mzimkhulwana River. Bei Lake Eland spannt sich eine gewaltige Hängebrücke über den Fluss.
Durban
Durban ist die quirlige Metropole der Provinz KwaZulu-Natal und ein Schmelztigel der Kulturen. Neben Zulus und Nachfahren europäischer Einwanderer lebt hier eine der größten indischstämmigen Gemeinschaften außerhalb Indiens. Die berühmte Strandpromenade Golden Mile wird zwar regelmäßig wieder etwas herausgeputzt, gerade abends sollte man sich dort aber sehr vorsichtig bewegen. Höhepunkte der Goldenen Meile sind das Moses Mabhida WM-Stadion an North Beach sowie das uShaka Marine World am South Beach, ein Entertainmentcenter mit Aquarium, Wasserrutschenpark, Restaurants und Geschäften. Die Innenstadt und der Hafen, einst Touristenmagneten, haben leider ihre besten Zeiten leider hinter sich gelassen.
North Coast
In den Ferienorten Umhlanga, Umdloti und Ballito nördlich von Durban geht es deutlich ruhiger zu. Hier gibt es tolle Badestrände, gute Shoppingmöglichkeiten und unzählige Restaurants. In Umhlanga steht eine der größten Shopping Malls der südlichen Hemisphäre sowie das Natal Sharks Board, ein Infocenter rund um das Leben der Haie im Indischen Ozean. Im Gegensatz zur South Coast liegt die North Coast – auch Dolphin Coast genannt – viel mehr im Fokus internationaler Touristen.
Valley Of A Thousand Hills
Das Tal der Tausend Hügel erstreckt sich vom Natal Table Mountain südlich von Pietermaritzburg, dem Tal des Umgeni River folgend, bis zum Indischen Ozean. Anfahrt über die N3 in Richtung Pietermaritzburg, Ausfahrt Hillcrest. Sehenswert sind die Örtchen Hillcrest, Bothas Hill, Drummond, Inchanga und Cato Ridge mit tollen Ausblicken auf das Tal. Entlang der Strecke gibt es viele kleine Zuludörfer und Naturreservate zu bestaunen.
Lesotho
Das komplett von Südafrika umschlossene Königreich Lesotho zählt zu den höchstgelegenen Ländern der Erde und wird auch als das „Dach Afrikas“ bezeichnet. Die Landesteile liegen auf einer Höhe zwischen 1400 und 2000 Metern, einzelne Berggipfel übersteigen sogar die 3000 Meter. Die Hochplateaus werden von Flusstälern und Inselbergen durchzogen. Lesotho ist ein souveräner Staat mit eigenen Einreisebedingungen.
Die Infrastruktur ist recht rudimentär. Nur wenige Straßen können mit normalen PKW zur Durchfahrt genutzt werden. Auch das touristische Angebot ist überschaubar. Wer sich aber auf das Abenteuer Lesotho einlässt, wird mit grandioser Natur und viel Ursprünglichkeit belohnt. Im südafrikanischen Winter von Juni bis August kann es mitunter stark schneien. Lesotho besitzt daher das einzige Skigebiet im südlichen Afrika mit Loipen, Pisten, Liften und Skihütten.
Drakensberge und Golden Gate Nationalpark
Für die Nachfahren der europäischen Einwanderer sind es wegen ihrer spitz-gezackten Formation die „Drachenberge“, die einheimischen Zulus nennen sie „uKhahlamba“, was soviel bedeutet wie „Barriere aus Speeren“. Der uKhahlamba-Drakensberg-Park ist seit dem Jahr 2000 ein UNESCO-Weltnaturerbe und zählt zur eindrucksvollsten Bergregion Südafrikas. Im Norden schließt sich in der Nähe des kleinen Künstlerdorfes Clarens der Golden Gate Highlands Nationalpark an.
Südliche Drakensberge und Sani Pass
Ein guter Ausgangspunkt zur Erkundung der südlichen Drakensberge ist Himeville. Von hier aus starten geführte Fahrten den Sani Pass hinauf nach Lesotho. Die höchste Passstraße Südafrikas und einzige südliche Verbindungsstraße zwischen beiden Staaten ist nur mit 4×4-Fahrzeugen befahrbar. Belohnt wird man mit atemberaubenden Ausblicken auf die zerklüfteten, kargen Hochgebirgslandschaften der südlichen Drakensberge, überragt vom Thaba Ntlenyana Berggipfel in Lesotho, dem höchsten Gipfel im südlichen Afrika. Tolle Landschaften und gute Wanderwege bieten auch der Garden Castle State Forest, der Cobham State Forest und das Coleford Nature Reserve.
Zentrale Drakensberge
Monks Cowl ist der Name eines Gipfels im Giants Castle Game Reserve, welcher diesem wunderschönen Bergwandergebiet seinen Namen gegeben hat. Die Region zwischen dem Champagne Castle und den Cathkin Mountains zählt zu den beeindruckendsten Gebirgslandschaften Südafrikas mit Gipfeln bis über 3000 m Höhe. Hier leben neben einer eindruckvollen Vogelwelt auch Säugetiere wie Antilopen und Zebras. Sie haben die Möglichkeit Höhlenmalereien der San People, der südafrikanischen Ureinwohner, zu entdecken.
Spioenkop Nature Reserve und Battlefields
Zwischen Winterton und Ladysmith liegt das Spioenkop Nature Reserve am gleichnamigen Damm, der den Tugela River staut. Im Reservat entdeckt man Giraffen, Büffel, Nashörner, Zebras und verschiedene Antilopenarten. Im Jahr 1900 fand hier eine Schlacht zwischen den Engländern und den Buren statt. Auf dem angelegten Battlefield Trail können sich Besucher über die historischen Ereignisse informieren. Wer noch mehr über die Burenkriege erfahren möchte, der kann weiter nach Ladysmith fahren und das dortige Siege Museum besuchen. Zwischen Ladysmith und Dundee gibt es eine ganze Reihe von historischen Schlachtfeldern zu besichtigen.
Nördliche Drakensberge
Der Royal Natal National Park ist der Höhepunkt der nördlichen Drakensberge. Anziehungspunkt ist das Amphitheater, ein 5 km langes und bis zu 500 m hohes Felsmassiv. Der Tugela Wasserfall ist mit 948m Fallhöhe der zweithöchste der Welt. Es gibt über 80 km Wanderwege im Park, von 3 km bis 45 km Länge. Der eindrucksvollste Tageswanderweg ist der Tugela Gorge Trail bis zum Fuße der Wasserfälle, für den man sechs bis acht Stunden benötigt. Man kann auch auf das Amphitheater wandern, dies ist jedoch nur mit eine Anreise über den Ort Phuthaditjhaba möglich.
Golden Gate Highlands Nationalpark
Der Nationalpark am Fuße der Maloti Mountains bildet seit vielen Jahren mit dem Qwa Qwa Nationalpark eine Einheit. Hauptattraktion des Parks sind die massiven, farbenprächtigen Sandsteinformationen und Felsskulpturen, die besonders im Abendlicht goldgelb leuchten und dem Park seinen Namen gaben. Es gibt einige interessante Höhlenmalereien der San, der südafrikanischen Ureinwohner, zu besichtigen. Im Park leben viele Antilopenarten, Gnus und die seltenen Bergzebras. Der kleine Ort Clarens wartet mit etlichen Galerien, Boutiquen und Cafés auf.
Hluhluwe und iSimangaliso
Die Region um die kleinen Orte St. Lucia, Hluhluwe und Mkuze wartet mit unzähligen Höhepunkten auf. Zulu-Kultur, Big Five Wildreservate, einsame Strände und endlose Seenlandschaften bieten eine Fülle von Attraktionen – ein einmaliges Beach & Bush Erlebnis. Hier im nördlichen KwaZulu-Natal, auch Zululand genannt, besteht ein saisonal leichtes Malariarisiko.
Hluhluwe Imfolozi Park
Dieser staatliche Nationalpark teilt sich auf in die nördliche Hluhluwe-Sektion sowie die südliche Imfolozi-Sektion und zählt zu den ältesten und vielleicht schönsten Wildschutzgebieten Südafrikas. Die Landschaft ist einmalig und selbst in der Trockenzeit im südafrikanischen Winter ungewöhnlich grün. Der Park beheimatet die Big Five und ist berühmt für seine große Nashornpopulation. Die geteerten und ungeteerten Straßen im Park können problemlos mit einem PKW befahren werden, ein SUV ist hilfreich. Geführte Pirschfahrten im offenen Geländewagen können vor Ort gebucht werden, kommerzielle Touranbieter gibt es auch in St. Lucia.
St. Lucia und iSimangaliso Wetland Park
St. Lucia ist ein gemütliches Ferienörtchen mit vielen Shops und Cafés zwischen dem Indischen Ozean und dem Lake St. Lucia. Der Ort gilt als südliches Zentrum des iSimangaliso Wetland Parks, einem einzigartigen Naturpark bestehend aus Feucht- und Küstengebieten, wie es ihn in Afrika kein zweites Mal gibt. Seit 1999 gehört der Park zum UNESCO-Weltnaturerbe. Auf einer Fläche von über 13.000qkm, davon 850qkm Meeresschutzgebiete und einer Küstenlinie von 220km, eröffnen sich atemberaubende Einblicke in verschiedene Ökosysteme und Tierwelten. Von den klaren Gewässern des Indischen Ozeans und den weitestgehend unberührten Sandstränden geht es über in bewaldete Dünenbereiche und ein Mosaik aus Feuchtgebieten, Grasland, Wäldern, Seen und Savanne. Von den zuletzt erfassten 6.500 Tier- und Pflanzenarten kommen einige nur hier oder nur in Südafrika vor.
Sodwana Bay und Mkuze Game Reserve
Sodwana Bay ist das Taucher-, Schnorchler- und Anglerparadies Südafrikas. Auch der Badestrand ist hier knapp 100 km von der mosambikanischen Grenze ein Traum. Das nahegelegene Mkuze Game Reserve ist immer noch ein echter Geheimtipp unter den Nationalparks Südafrikas. Die meisten Straßen des Parks sind unbefestigt, aber gut mit einem SUV zu befahren. Durch ein neues Gate gelangt zum Mantuma-Hauptcamp. Für einen kurzen Besuch empfiehlt sich der südliche Bereich um die Ndumo-Pfanne. Der Park ist aber lange nicht so Tierreich wie der Hluhluwe-Imfolozi-Park, dafür hat man ihn meist für sich ganz alleine.
Kosi Bay
Kosi Bay liegt ganz im Norden des iSimangaliso Wetland Parks und ist ein magischer Ort der Seen, Flüsse, unberührten Strände, Buschland und Küstenwälder. Dieser 11.000ha große und wenig besuchte Teil des Wetland Parks an der Grenze zu Mosambik ist ein subtropisches Paradies, das über 250 Vogelarten ein Zuhause bietet. Um Kosi Bay zu besuchen ist ein Allradfahrzeug oder ein Transfer notwendig, Unterkünfte sind sehr rar gesät.
Private Wildreservate
Auch um den staatlichen Hluhluwe Imfolozi Park gibt es einige private Wildreservate, die ebenfalls die Big Five beheimaten, aber nur Übernachtungsgästen zugänglich sind. Während einige dieser Reservate eine solide Auswahl and drei, vier und fünf Sterne Lodges bieten, richten sich andere hingegen ausschließlich an ein sehr zahlungskräftiges und exklusives Publikum. Generell haben die staatlichen Nationalparks und privaten Wildreservate im Zululand ein besseres Preisleistungsverhältnis, als am Krüger Park oder Addo Elephant Park.
Eswatini
Das Königreich Eswatini (früher Swaziland) grenzt an Südafrika und Mosambik und bietet ein ursprüngliches afrikanisches Erlebnis. Die Durchquerung des Landes bietet eine interessante Facette im Rahmen einer Südafrikareise. Eswatini ist ein souveräner Staat mit eigenen Einreisebedingungen.
Mittelpunkt des kleinen Landes ist das Ezulwini Valley mit den beiden Städten Mbabane und Manzini. Das Tal bietet viele Wander- und weitere Aktivmöglichkeiten. Hier liegt auch das Mlilwane Wildlife Sanctuary, welches unter anderem Antilopen, Zebras, Giraffen, Krokodile und Flusspferde beheimatet. Die Einwohner sind begnadete Kunsthandwerker und Souvenirs sind hier meist preiswerter als in Südafrika. Während der gebirgige Teil im Südwesten des Landes als Malaria frei gilt, haben die nordöstlichen Tiefebenen zu Mosambik ein leichtes Malariarisiko.
Krüger Park und Panorama Route
Der tierreiche südliche Teil des Krüger Parks und die landschaftlich reizvolle Panorama Route sind die beiden wesentlichen Höhepunkte der Provinz Mpumalanga und lassen sich aufgrund der Nähe wunderbar kombinieren.
Krüger Park
Der größte und bekannteste Nationalpark Südafrikas ist der staatliche Krüger Park. Er liegt an den Grenzen zu Mosambik und Zimbabwe und umfasst etwa die Fläche der Niederlande. Er beheimatet mehr als 150 verschiedene Säugetiere inklusive der Big Five, über 500 verschiedene Vogelarten sowie viele Reptilien und Amphibien. Für einen Kurzaufenthalt ist der südliche Teil des Parks wegen seines Tierreichtums zu bevorzugen. Es gibt geteerte und ungeteerte Straßen für Selbstfahrer, aber auch Anbieter von geführten Pirschfahrten im offenen Geländewagen. Die beste Jahreszeit für Safaris ist die Trockenzeit im südafrikanischen Winter zwischen April und Oktober. Das Gras steht dann niedrig, die Bäume haben nur wenige Blätter und die Tiere sind gezwungen, zum Trinken an die Wasserlöcher zu kommen. Während dieser Zeit ist das Malariarisiko gering. In der Zeit von November bis März kann es öfter regnen und sehr schwül werden. In dieser Zeit ist das Malariarisiko höher.
Panorama Route
Die Panorama Route führt durch die schönsten Abschnitte der nördlichen Ausläufer der Drakensberge und ist eines der optischen Highlights jedes Südafrikabesuches. Die Gegend um den Blyde River Canyon wartet mit atemberaubenden Ausblicken, unzähligen Wasserfällen, bizarren Gesteinsformationen und historischen Orten wie der ehemaligen Goldgräberstadt Pilgrim’s Rest auf. Highlights wie God’s Window, die Three Rondavels, der Long Tom Pass, die Mac Mac Pools und nicht weniger als das Ende der Welt (World’s End) liegen sehr nah bei einander und können in einer Rundfahrt bestaunt werden. Städtchen wie Sabie oder Graskop laden zum Verweilen ein. Im höher gelegenen Teil der Panorama Route (Highveld), wo die meisten Sehenswürdigkeiten liegen, besteht kein Malariarisiko.
Private Wildreservate
An der westlichen Grenze des Krüger Parks schließen sich die sogenannten Private Game Reserves an, die privaten Wildreservate. Im Gegensatz zum staatlichen Krüger Park haben hier nur Übernachtungsgäste Zutritt. Man wohnt in luxuriösen Lodges und erlebt bei geführten Pirschfahrten unter fachkundiger Leitung die wunderschöne Flora und Fauna. Bei gutem Wetter wird das Abendessen unter freiem Himmel am Lagerfeuer serviert. Das älteste und exklusivste private Reservat am Krüger Park ist Sabi Sand, es gibt aber auch Alternativen wie Balule, Karongwe, Kapama oder Timbavati. Diese beheimaten ebenfalls die Big Five, das Malariarisiko ist ähnlich wie im Krüger Park. Die meisten Reservate haben untereinander und zum staatlichen Krüger Park keine Zäune mehr, sodass sich die Tiere ungehindert bewegen können.
Johannesburg, Pretoria und Soweto
Die Provinz Gauteng mit den drei Großstädten Johannesburg, Pretoria und Soweto ist der wirtschaftliche Motor Südafrikas. Die meisten internationalen Besucher nutzen die Region nur zum Ankommen oder Abfliegen, es gibt jedoch auch einige spannende tourisitsche und kulturelle Atrraktionen.
Johannesburg
Johannesburg ist das Geschäftszentrum des Landes und für Touristen meist Start- oder Zielpunkt einer Südafrikareise. Die Sicherheitslage in der Innenstadt und einigen Vororten ist leider immer noch nicht optimal, aber es gibt z. B. mit dem aufstrebenden Künstlerviertel Maboneng einige Lichtblicke. Die Sehenswürdigkeiten der „City Of Gold“ erlebt man am besten in einer geführten Tour. Recht ruhig sind die nördlichen Vororte um Rosebank und Sandton mit vielen Restaurants und Shopping Centern. Es gibt einige Themen- und Vergnügungsparks wie z.B. Gold Reef City, eine ehemalige Goldmine mit angeschlossenem Kirmesrummel.
Pretoria
Pretoria ist die Hauptstadt des Landes und lebt von ihrer Geschichte. Es gibt hier einige interessante Bauwerke, Denkmäler und Museen zu besichtigen, zum Beispiel die Union Buildings, den Church Square oder das Voortrekker-Monument. Besuche erfolgen am besten in einer geführten Tour. Ein Höhepunkt der Stadt ist die Jakaranda-Blüte im Oktober, wenn sich ganze Straßenzüge in Lila blühende Alleen verwandeln.
Cradle Of Humankind
Etwa eine Stunde von Johannesburg oder Pretoria entfernt liegen die Sterkfontein Caves, die als Wiege der Menschheit (Cradle of Humankind) bezeichnet werden. In diesem UNESCO Weltkulturerbe wurden Fossilien der ältesten Menschenarten entdeckt, die vor über zwei Millionen Jahren gelebt haben. Sie gehören zu den ältesten homininen Funden weltweit.
Soweto
Soweto ist das größte Township Südafrikas mit über einer Million Einwohnern. Mittlerweile gibt es selbst hier einige aufstrebende und wohlhabendere Stadtteile, dennoch überwiegen immer noch Wellblechhütten ohne Strom und fließend Wasser. Kulturell ist Soweto sehr im Kommen. Es gibt Kneipen, Restaurants und Discotheken, selbst einige Hotels und Gästehäuser haben hier mittlerweile eröffnet. Touristen sollten Soweto jedoch nur in Begleitung ortskundiger Einheimischer oder in einer geführten Tour besuchen.
Limpopo Provinz
Limpopo ist die nördlichste Provinz Südafrikas und besticht durch unberührte Natur und eine authentische Tierwelt in verschiedenen Vegetationszonen. Die Waterberge beheimaten einmalige Big Five Wildreservate mit einer spannenden Bergkette im Hintergrund. Die Soutpansberge sind die nördlichste Gebirgskette des Landes und berühmt für ihren Bestand an Baobab-Bäumen. Die steppenartige Region Mapungubwe mit dem gleichnamigen Nationalpark im Dreiländereck mit Zimbabwe und Botswana bietet eine große Arten- und Kulturvielfalt. Im subtropischen Letaba-Distrikt bei Tzaneen gibt es noch einen größeren Bestand der seltenen Palmfarn-Bäumen.
Waterberge
Die Malaria freie Waterberg-Region liegt etwa drei Autostunden nördlich von Johannesburg. Die Bergkette bietet eine atemberaubende Kulisse für den staatlichen Marakele Nationalpark sowie die privaten Wildreservate Welgevonden und Entabeni. Letzteres besteht aus einer Hochebene (Upper Escarpment) und Tiefebene (Lower Escarpment), einmalig in Südafrika. Alle drei Wildschutzgebiete beheimaten die Big Five sowie alle weiteren Wildtiere Afrikas und bieten ein sehr gutes Preisleistungsverhältnis.
Soutpansberge
Zwischen den Waterbergen bei Polokwane und der Grenze zu Zimbabwe bilden die Soutpansberge die nördlichste Bergkette Südafrikas, immer noch ein Geheimtipp in Südafrika. Die Region gehört zum UNESCO Biosphärenreservat Vhembe und bietet eine ursprüngliche, unberührte Natur mit einer reichen Tier- und Pflanzenwelt. Hier entdecken Sie schroffe Felsen und mächtige Baobab-Bäume sowie Giraffen, Zebras und verschiedene Antilopenarten. Auch Vogelliebhaber kommen voll auf ihre Kosten.
Mapungubwe
Die Kulturlandschaft Mapungubwe ist eine UNESCO-Welterbestätte nahe der nördlichen Grenze Südafrikas zu Zimbabwe und Botswana. Es handelt sich um eine offene, ausgedehnte Savannenlandschaft am Zusammenfluss der Flüsse Limpopo und Shashe. Mapungubwe entwickelte sich zum größten Königreich des Subkontinents, bevor es im 14. Jahrhundert aufgegeben wurde. Erhalten geblieben sind die Überreste der Palastanlagen und auch das gesamte von ihnen abhängige Siedlungsgebiet sowie zwei frühere Hauptstädte, die insgesamt die Entwicklung der sozialen und politischen Strukturen in einem Zeitraum von über 400 Jahren widerspiegeln. Teil dieser einmaligen Kulturlandschaft ist der Mapungubwe Nationalpark mit seinen markanten Felsformationen, der immerhin vier der Big Five sowie eine eindrucksvolle Vogelwelt beheimatet.
Tzaneen
Tzaneen liegt 724 Meter über NN und ist der größte Ort im Letaba-Distrikt. Die attraktive Gartenstadt inmitten subtropischer Vegetation bietet jeglichen Service und ist ein idealer Ausgangspunkt, um die Region näher kennenzulernen. Lohnend ist eine Fahrt durch die Magoebaskloof Mountains mit ihren dichten grünen Regenwäldern, kristallklaren Bergbächen und tosenden Wasserfällen. Besonders beliebt sind die Debengeni Falls, wo man herrlich baden, picknicken und wandern kann. In den Magoebaskloof Mountains findet man auch das pittoreske Goldgräber-Städtchen Haenertsburg. Es wurde schon 1887 im Zuge des Goldrausches gegründet. Im Modjadji Nature Reserve, leider nur sehr schwer zugänglich, stehen über 15.000 Exemplare der seltenen Palmfarne „Encephalartos transvenosus“.
Pilanesberg und Madikwe
Die beiden wesentlichen Höhepunkte der Provinz North-West sind der Pilanesberg Nationalpark und das Madikwe Game Reserve. Während Madikwe immer schon ein Anziehungspunkt für finanziell anspruchsvolle Gäste war, bildete bis vor kurzem Pilanesberg eine preiswerte Alternative zum Krüger Park. Leider hat die Provinzregierung deutlich an der Preisschraube gedreht – mit noch ungewissem Ausgang für die Besucherzahlen.
Pilanesberg Nationalpark
Der Malaria freie Pilanesberg Nationalpark liegt etwa zweieinhalb Autostunden nordwestlich von Johannesburg. Der 55.000 Hektar große Park ist nahezu kreisrund und umfasst das Gebiet eines 1200 Millionen Jahre alten Vulkankraters mit einem kleinen See im Zentrum. Das landschaftlich überaus reizvolle Gelände liegt in der Übergangszone zwischen trockener Kalahari und feuchterem Lowveld, und so trifft man hier beide Vegetationsformen an. Der Park beheimatet die Big Five und viele weitere afrikanische Wildtiere, er hat sich insbesondere für sein Leoparden-Aufzuchtprogramm einen Namen gemacht.
Madikwe Game Reserve
Das Malaria freie Madikwe Wildreservat wurde 1991 eröffnet und gehört somit zu den jüngeren Parkgründungen in Südafrika. Das Reservat umfasst mittlerweile 75.000 Hektar Buschland, die sich nördlich der kleinen Stadt Groot-Marico bis zur Grenze von Botswana erstrecken. Im Süden bilden die Dwarsberg Mountains die Grenze. Das Gelände besteht vorwiegend aus weiten Gras- und offenen Buschebenen, unterbrochen von einzelnen Inselbergen. Die Wasser-Ressourcen sind – abgesehen vom Marico Fluss im Osten des Parks – gering, und so mussten einige Dämme gebaut werden. Madikwe begeistert durch seine große Artenvielfalt inklusive der Big Five.
Northern Cape
Das Nordkap an der Grenze zu Namibia und Botswana ist die flächenmäßig größte Provinz Südafrikas sowie Teil des riesigen Ökosystems der Kalahari Halbwüste. Hier bewegen Sie sich abseits der ausgetretenen Touristenpfade und entdecken einmalige Landschaften und eine der Umgebung angepasste Tierwelt.
Kgalagadi Transfrontier Park
Der bekannteste Nationalpark der Region ist der Kgalagadi Transfrontier Park, welcher durch die Zusammenlegung des Kalahari-Gemsbok-Nationalparks in Südafrika und des Gemsbok-Nationalparks in Botswana entstand. Das Schutzgebiet mit einer doppelten Größe des Krüger Parks ist sehr ursprünglich und sollte nur mit einem Allradfahrzeug erkundet werden. Kgalagadi bedeutet „Land des Durstes“. Die spärliche Flora und Fauna haben sich an die vorherrschenden Bedingungen angepasst. Es lassen sich neben kleineren Säugetieren hauptsächlich Raubkatzen wie Löwen, Leoparden oder die seltenen Afrikanischen Wildkatzen und Antilopen wie Elands und Oryxe beobachten.
Augrabies Falls Nationalpark
Leichter zugänglich ist der Augrabies Falls Nationalpark, in dem der Orange River in Kaskaden über eine Breite von 135m in die Tiefe rauscht. Neben einigen Raubkatzen und Antilopenarten sind hier auch Giraffen und Zebras beheimatet. Eine weitere Sehenswürdigkeit ist der Moon Rock, eine massive beeindruckende Felsformation. Der mächtige Orange River ist mit einer Länge von fast 2200km der zweitlängste Fluss des südlichen Afrikas und verwandelt Teile der ansonsten trockenen Umgebung in ein grünes Paradies, sodass zum Beispiel in Upington sogar Weinanbau möglich ist.
Namaqualand
Springbok liegt inmitten einem Tal von schroffen Granitfelsen. Der Ort ist Zentrum der Diamantenindustrie und Hauptstadt des Namaqualands. Es scheint ein Wunder zu sein, wenn sich regelmäßig in den Monaten August und September die grau-braune und triste Landschaft in ein wahres Blütenmeer der verschiedensten Pflanzen und Farben verwandelt. Jedes Jahr nach den Regenfällen im Winter sprießen Millionen von Zwiebelgewächsen und Sukkulenten aus dem trockenen Boden und dekorieren die Landschaft mit einer beeindruckenden Schönheit der blühenden Wildblumen. Im Namaqua Nationalpark, etwa 50 Kilometer südlich von Springbok, gibt es über 3.500 verschiedene Pflanzenarten, wobei zahlreiche endemisch sind und nur hier auftreten. Neben der malerischen Blütenpracht der Wildblumen und vereinzelten Köcherbäumen leben in diesem Reservat aber auch verschiedene Vogelarten. Selbst einige Säugetiere wie Leoparden, Stachelschweine und Klippspringer sind hier zu Hause.
Cederberge und West Coast
Im Nordwesten der Provinz Western Cape liegen zwei Höhepunkte, die im internationalen Tourismus erst so langsam Beachtung finden. Die meisten Besucher beginnen oder beenden ihre Reise in Kapstadt und lassen diese nur wenige Fahrstunden von der Mother City entfernten Regionen links liegen. Insbesondere in der Flower Season von August bis September sollte hierhin ein Abstecher in Betracht gezogen werden.
Cederberge
Etwa 300km nördlich von Kapstadt liegen die Cederberg Mountains, ein touristisch noch recht unerschlossenes Gebiet. Eine endemische Zedernart, die nur noch sehr selten vorkommt, hat diesem Naturparadies seinen Namen gegeben. Eine gute Basis, um die Region zu erkunden, ist die kleine Stadt Clanwilliam. Es gibt aber auch einige abseits gelegene Luxuslodges in Mitten endloser Natur. Zentrum ist die Cederberg Wilderness Area mit einer Fläche von über 70.000ha, ein Kleinod für Wanderer mit Abenteuerlust. Im südafrikanischen Sommer ist es sehr heiss, im Winter kann auf den bis zu 2000m hohen Bergen Schnee fallen. Aus den Cederbergen kommt übrigens der berühmte Rooibos-Tee, der nur hier wächst.
West Coast
Die fast nordeuropäisch anmutende Westküste bietet einige interessante Fischerorte, die touristisch bislang eher nur für die Einheimischen eine Rolle spielen. Gutes Essen, natürlich mit viel Seafood, ist hier neben allerlei Wassersportarten die Hauptattraktion. Kleine und interessante Orte sind Lamberts Bay, Elands Bay und Yzerfontein, schon etwas belebter sind Langebaan und Paternoster. Letzteres ist die Gourmethochburg dieser Küstenregion, das Wolfgat Restaurant mit nur knapp 20 Sitzplätzen wurde 2019 zum besten Restaurant der Welt gekürt.
West Coast Nationalpark
Ein Highlight ist der gut zugängliche West Coast Nationalpark etwa eineinhalb Autostunden nordwestlich von Kapstadt gelegen, mit über 30.000ha Fläche eines der größten Schutzgebiete an Südafrikas Küsten. Weisse Sandstrände, kristallblaues Meer und üppige Fynbosvegetation sind der optische Hingucker, verstärkt durch die Wildblumenblüte in den Monaten August bis September. Im südafrikanischen Winterhalbjahr von Juni bis November zieht es Wale in die seichten Lagunen. Desweiteren lassen sich Säugetiere wie verschiedene Antilopenarten und Zebras sowie eine eindrucksvolle Vogelwelt beobachten.
































































































